Rockford

Exzentrische und aufgemotzte Fahrzeuge von Promis, Staatschefs und Filmhelden: Historic Auto Attractions in Rockford Illinois präsentiert eine besonders ausgefallene automobile Welt-Geschichte!

Egal ob gekrönt oder vom Volk gewählt: Wohl nirgendwo auf der Welt sind die Staatskarossen der Häupter zahlreicher Länder so geballt vertreten wie im Museum Historic Auto Attractions in Rockford Illinois, nahe Chicago: Auf Hochglanz poliert und zum Greifen nah stehen die legendären Automobile, die Zeitgeschichte schrieben, in verschiedenen Ausstellungsräumen nebeneinander – schön gegliedert nach Showstars, Gangster-Milieu, Hollywoodfilmen sowie Regierungschefs und Königen. Einzigartige Modelle für Könige, Kaiser und Präsidenten.

Wayne Lensing, früher selbst ein Rennfahrer und heute Konstrukteur von Rennwagenchassis, ist es gelungen, außergewöhnliche Raritäten der Automobilgeschichte zu sammeln. Ein schönes Beispiel ist die Sonderanfertigung von Daimler aus dem Jahr 1948, in dem die königliche Familie von England zu fahren pflegte. Ebenfalls zu sehen sind unter anderem die Delage-Limousine des Königs von Siam von 1928, der Packard (Baujahr 1935) des japanischen Kaisers Hirohito und der kugelsicherer Rolls Royce (1950) von Argentiniens Evita Peron. Interessant sind auch die Geheimdienstfahrzeuge, die zum Konvoy von John F. Kennedy am Tag des Attentates auf ihn in Dallas gehörten. Ergänzend zu diesen Fahrzeugen hat Wayne Lensing auch eine Kollektion von Wachsfiguren drapiert, die verschiedene US-Präsidenten und andere Staatschefs darstellen.

Vom Ford Model T bis zum Batmobil

Aber nicht nur die Fahrzeuge von Staatsoberen sind bei Historic Auto Attractions zu bewundern, es gibt auch zahlreiche Automobile, die Stars aus dem Show Business gehörten, Filmgeschichte schrieben oder auf andere Weise Berühmtheit erlangten. Gleich ins Auge fällt beispielsweise das Bicentennial Money Car, ein Cadillac von 1976, den 120.000 Münzen zieren. Gleich daneben steht ein Ford Model T Roadster (1925), wie er in der Laurel & Hardy-Kurzfilmkomödie „Das große Geschäft“ gründlich zerstört wurde. Mit unzähligen Einschusslöchern versehen ist das Bonnie & Clyde-Filmauto, das sich neben dem Studebaker Commander, Baujahr 1932, befindet, der dem Bankräuber John Dillinger als Fluchtauto diente. Ein Muss für alle Fans des „King of Rock ‘n‘ Roll“ ist ein Abstecher zum Lincoln Continental Mark IV (1972), der von Elvis Presley gefahren wurde. Wer sehen will, womit Superhelden sich im Straßenverkehr fortbewegen, geht in dem Museum zu den verschiedenen Versionen des Batmobils. Nicht verpassen sollte man außerdem den DeLorean DMC-12, mit dem in „Zurück in die Zukunft“ Reisen durch die Zeit gelangen, sowie den Ecto-1, mit dessen Hilfe die „Ghostbusters“ New York City von diversen Geistern befreite.

Möbel aus dem Weißen Haus und Artefakte der NASA

Darüber hinaus lassen sich bei Historic Auto Attractions auch Ausgefallenes und Kurioses abseits von Automobilen entdecken. Eine Sammlung ist dem Andenken des früheren USPräsidenten Abraham Lincoln gewidmet, eine weitere dem NASA Raumfahrtprogramm. Wer sich für die Geschichte der amerikanischen Präsidenten interessiert, findet zahlreiche Möbelstücke, die einst im Weißen Haus standen, sowie persönliche Gegenstände mehrerer Präsidenten. Eine weitere Kollektion ist dem Leben von John F. Kennedy gewidmet. www.historicautoattractions.com

Rockford Illinois Fremdenverkehrsbüro Frankfurt am Main, Telefon 069 – 255 38 280, info@gorockford.de - www.gorockford.de  (deutsch), www.gorockford.com

Ein Beitrag für ReiseTravel von Gerald H. Ueberscher. Mit freundlicher Unterstützung von Claasen Communication GmbH, D-64665 Alsbach, www.claasen.de -rockford@claasen.de

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