Berlin

Nach dem Corona-Begriff prasselt in diesen Tagen das Wort „Maske“ (sprachliche Verknappung für Mund-Nasen-Schutz) bzw. deren semantische Ausgestaltung wie Maskenpflicht (Drohgebärde) am Zweithäufigsten auf und nieder.

Kommen wir gleich zur Sache. Über Masken gibt es wohl zahlreiche unterschiedliche Wahrheiten. Manche tragen ihr ganzes Leben eine Maske vorm Gesicht. Das sind die Janusköpfigen.

Je nach Bedarf wechseln sie die unterschiedlichen Masken. Dann gibt es die, die von Berufs wegen eine solche tragen müssen.

Beispielsweise eine OP-Maske. Dann gibt es noch die Maskenbildner, die ihren Kollegen, die auf der Theaterbühne stehen, mehrere solche Masken umbinden müssen und dafür bezahlt werden.

Pandemien wird nachgesagt, sie seien maskenträchtig. Heutzutage ist es mittlerweile schon normal geworden, dass man an einer Kasse Menschen mit Masken trifft.

Und zwar vor und hinter der (Masken-) Scheibe in einem Einkaufsladen. Und dann gibt es welche, die mit einer Gesichtsgrundausrüstung durchs Leben laufen, dass man ihnen sagen möchte: „He, eine Maske würde Deinem optischen Outfit zur Aufbesserung Deines Persönlichkeitsprofils beitragen“.

Ich denke dabei an die Zahnlücken, nikotingeschwängerte gelbe Zähne oder die mit dem lästigen Mundgeruch. Oder auch Männer, die mit dem Gedanken spielen, ihre Frauen damit zu überraschen, dass sie sich heimlich einen Schnäuzer wachsen lassen, weil der Volksmund sagt, sie würden dadurch vielleicht bessere Liebhaber (Sex-Ente).

Zum Schluss dann das noch: In der Hallunkenszene wird bekanntlich eine partielle Gesichtsverhüllung mehr Erfolgschancen beim nächsten Banküberfall eingeräumt.

Verbunden mit dem abgewandelten Anruf: „Händehoch oder ich niese!“ aber kräftig und dann ohne Maske. Es ist auch keine Legende, dass historische Museen damit begonnen haben, Corona-Objekte zu sammeln.

Dem DHM (Deutsches Historisches Museum) sei es gelungen, eine sogenannte Restmaske aus dem 17. Jahrhundert (die allerdings im Gegensatz zur Anti Coro Maske den gesamten Kopf verhüllte) zu ergattern.

Damit sollte eine Assoziation zum heutigen Mund-Nasen-Schutz herbeigeführt werden.

Kurzum: Ich bleibe dabei. Die Maskenpflicht wird bundesweit auf jedem Fall kommen, denn die Emsigkeit der Maskenprofis kann ja nicht unbelohnt bleiben.

In der Markwirtschaft gibt es keine kostenbelastende Lagerwirtschaft, die in der DDR „Staatsreserve“ genannt wurde. Wie würde Ex-Kanzler Gerhard Schröder sagen: „Basta“!

Ein Beitrag für ReiseTravel von Günter Meißner.

Unser Autor arbeitet als Journalist & Pressefotograf beim MEDIENINFO-BERLIN - www.medieninfoberlin.de

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