Berlin

Berliner Restaurants und Hotels formieren sich als Berlin Food Kollektiv

Corona: Die Gastronomie – sozial relevant, ökologisch relevant, gesundheitsrelevant, systemrelevant. Das Verbindungselement unseres größten Luxusguts: nahrhaftes und gesundes Essen. Von der Landwirtschaft zur Gastwirtschaft.

Die Antwort auf die Krise liegt in der Kooperation: Für uns bedeutet das, gemeinsamen Einsatz für geteilte Werte, die Etablierung Berlins als kulinarischer Hotspot sowie die Wertschätzung der inhabergeführten unabhängigen Gastronomie als Treiber von Unternehmertum und Kultur auf dem Teller und darüber hinaus. Wir richten den Blick auf die Vielzahl von Menschen und Berufen, die durch das Ökosystem Gastronomie beschäftigt werden.

Der Anteil der Gastronomie und Hotellerie am deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP) beläuft sich auf 3%, erwirtschaftet von über 2,4 Mio sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Sie ist damit ein wesentlicher Treiber der deutschen Wirtschaft, wenn auch ohne eine finanzstarke Lobby, wie sie zum Beispiel die Autobranche besitzt, die ihrerseits 4,5 % zum BIP beiträgt. Als vom Gästeverkehr abhängiges Gewerbe ist sie zudem denkbar hart von den durch Corona bedingten Schließungen und Ausfällen betroffen.

Anders als vor allem wirtschaftlich-fokussierte Interessenverbände legen wir den Fokus auf verbindende Inhalte und den Blick in eine wünschenswerte Zukunft:

Eine enge Zusammenarbeit anstelle von Konkurrenz, um Themen wie Nachhaltigkeit, Produktqualität, Inklusivität, die kulturelle und soziale Funktion der Gastronomie in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen und schließlich auch die Entwicklung von Berlin zu einer europäischen und weltweiten Food-Hauptstadt anzutreiben.

Mit der ersten Aktion, #facesbehindplates, wollen wir Aufmerksamkeit für die Vielzahl von Akteuren, die in bzw. von der Gastronomie beschäftigt und so auch durch die Corona-Krise betroffen sind. Dabei laden wir Restaurants und Hotels ein auf ihren Instagram-Kanälen Porträts all der Menschen, die an einem jeweiligen Gericht direkt und indirekt beteiligt waren, vorzustellen: Von den Angestellten und Betreibern der Betriebe bis hin zu den Zulieferern, Lebensmittelproduzenten, Handwerkern, Putzkräften und Freiberuflern.

Mit unserer Aktion wollen wir zeigen, wer die Gastronomie überhaupt zu dem macht, was sie ist – wie viele Personen in unterschiedlichsten Funktionen eigentlich hinter dem Erlebnis stehen, das wir dem Gast jeden Tag bieten. Und wie viele Menschen letztendlich durch die Einbrüche in der Gastronomie betroffen sind.

Dabei geht es uns nicht um Krisenstimmung, sondern um die Wertschätzung für den immensen gesellschaftlichen bzw. kulturellen Beitrag, den all diese Menschen tagtäglich gemeinsam leisten. Gerade In den letzten Jahren hat sich die Berliner Gastronomielandschaft zu einem fantastischen Ökosystem entwickelt, das nicht nur etlichen Menschen verschiedenster Berufe zu Brot und Butter verhilft, sondern sich zudem für direkte, werthaltige und nachhaltige Beziehungen zu Bauern und Produzenten und dem verantwortungsvollen Umgang mit MitarbeiterInnen und PartnerInnen einsetzt. Und nicht zuletzt auch einen Beitrag zu einer besseren deutschen Speisekultur leistet.

Mit unserem Flashmob möchten wir die abstrakte Wichtigkeit der Gastronomie für die deutsche Wirtschaft in etwas sehr menschliches und greifbares verwandeln.

BRLO BRWHOUSE - Coda - Horváth - Lode & Stijn - Michelberger Hotel & Restaurant - Nobelhart & Schmutzig - Oderberger Hotel & Restaurant - Orania Hotel & Restaurant - Otto - Rutz - Tim Raue - Tulus Lotrek

www.berlinfoodkollektiv.de - #facesbehindplates - wir@berlinfoodkollektiv.de

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