Berlin

Das Institut francais stellte sein Kulturprogramm für das Jahr vor.

Die Leiterin Institut francais, wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass mit der Unterzeichnung des Aachener Vertrags, dem Nachfolger des Elysée-Vertrags, die deutsch-französische Freundschaft bestärkt wird. Gleichzeitig wird daran erinnert, dass beide Länder sowohl in politischer als auch in künstlerischer Hinsicht miteinander verbunden sind.

Das Institut francais ist zu einem Bindeglied zwischen den beiden Ländern geworden. Deshalb ist das französische Netzwerk des Institut francais in Deutschland eines der größten weltweit: In 26 Städten ist es bundesweit vertreten.

Ein Schwerpunkt sind die Französisch-Kurse, die in zehn Instituten bundesweit stattfinden. Seit 2016 ist die Teilnehmerzahl um zehn Prozent gewachsen und immer mehr Kinder nehmen daran teil. www.institutfrancais.de/franzoesisch-lernen

Das Hauptaugenmerk des Institut francais Deutschland liegt auf Innovationen und dem kreativen Schaffen. So gibt es die Wanderausstellung zu 100 Jahre Bauhaus, die im April zuerst in Berlin stattfinden werden wird und den Bezug zu Frankreich zeigen soll. Der Mauerfall im Jahr 1989 wird ebenfalls thematisiert. Mit der Reihe „1989“ wird der Frage nachgegangen, welchen Einfluss der Berliner Mauerfall auf Frankreich und Deutschland hatte.

„Die französische Gastronomie auf Französisch“ und „Rendezvous im Garten“ bieten die Möglichkeit, die französische Koch- und Gartenkunst kennenzulernen. 2018 öffneten rund 100 öffentliche und private Parks und Gärten in 14 Bundesländern ihre Pforten, was als französisches Konzept bereits seit 15 Jahren in Frankreich existiert.

Das Forum „Allez Hopp! - Entreprendre dans la culture“ wird einen Höhepunkt der kulturellen Innovationen bilden. Ziel ist es, zur Entstehung neuer deutsch-französischer Kooperationen im Bereich der Kultur- und Kreativindustrie beizutragen. Es werden renommierte deutsche Ballettensembles mit drei zeitgenössischen französischen Choreografen zusammenarbeiten. Eröffnet wird das Programm am 1. April 2019 im Staatstheater Mainz.

Unter dem Motto „Utopie Europa“ veranstalten das Institut francais Deutschland und die Deutsch-Französische Hochschule eine Veranstaltungs- und Debattenreihe, die an unterschiedlichen Hochschulen bundesweit stattfinden wird. Ziel ist es, Studierenden die Möglichkeit zu geben, über ihre Hoffnungen und Visionen für Europa nachzudenken und konkrete Vorschläge zu machen. Die Debattenreihe endet am 9. April 2019 mit einer Abschlussveranstaltung in Anwesenheit der Französischen Botschafterin in Deutschland, I. E. Anne-Marie Descotes.

Die „Französische Filmwoche“ findet ab Mai sieben Tage lang in Berlin statt. Es werden französische Filme, die kurz vor ihrem deutschen Kinostart stehen, als Vorpremieren präsentiert. Damit bekommt das deutsche Publikum einen Einblick in die Vielfalt des französischen und französischsprachigen Films. Die Filme werden an sieben verschiedenen Orten in ganz Berlin gezeigt, so im Kino International, Cinema Paris, Kino Arsenal, Filmtheater am Friedrichshain, Rollberg, City Kino Wedding und im Institut francais de Berlin.

Das erste Institut francais wurde 1949 in Freiburg gegründet und im Lauf der Jahre kamen zahlreiche weitere Institute sowie unabhängige Centres franco-allemands hinzu, die sich der Kultur- und Bildungsarbeit widmen.

Ein Beitrag für ReiseTravel von Edelgard Richter / Dela Press

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