Berlin

Der Termin der Eröffnung rückt näher

IGA Berlin 2017: Die Masten für die Seilbahn sind gesetzt, die Talstation in der Endmontage, die Kanzeln stehen bereit. Der rasante Baufortschritt auf dem Marzahner IGA-Gelände ist auch per webcam stündlich erlebbar: http://iga-berlin.contempo-webcam.de/

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Seilbahn: An einem Donnerstag im August hatte IGA-Geschäftsführerin Katharina Langsch zu einem Rundkurs zum Thema „Zeitgenössische Kunst auf der IGA“ eingeladen. Sichten einer Landschaft – Wie verändert sich Stadt an ihren Rändern?

Erstmals wurden einige IGA-Kunstprojekte vor Ort vorgestellt. 

Der deutsche Architekt Martin Kaltwasser reiht seinen „Los-Angeles-Garten“ fast augenzwinkernd in die Internationalen Gartenkabinette der IGA ein, die herausragende Gartenentwürfe aus aller Welt zeigen. Er gestaltete einen Los Angeles Garten, der sich kritisch mit der Verdrängung von Natur in Städten auseinandersetzt. Der international profilierte Künstler stellt dies durch eine detailgetreu nachgebaute winzige Garteninsel aus der US-amerikanischen Stadt dar, die von Asphalt und parkenden Fahrzeugen umgeben ist.

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IGA Berlin 2017: Der dänische Wahlberliner Jeppe Hein entwarf ein fast 10 x 10 Meter großes begehbares Spiegellabyrinth. Der Künstler greift mit seinem „Mirror Labyrinth“ eines der ältesten Gestaltungselemente der europäischen Gartenkunst auf und interpretiert es neu. Fasziniert von dem Abbild der Welt, das Spiegel reflektieren, spielt er in seinen Installationen mit dem Phänomen des Sehens und baut neue Bilder von Wirklichkeiten zusammen. Die Installation auf der Wiese, ganz in der Nähe des Besucherzentrums am Blumberger Damm, wird das erste öffentlich zugängliche Werk des renommierten Künstlers in Berlin.

Vier weitere temporäre Arbeiten aus dem von Katja Aßmann kuratierten Verfahren von Erik Göngrich (DE), Jeanne von Heeswijk (NL), Janet Laurence (AUS) und Michael Sailstorfer (DE) sollen zur IGA entstehen. Die Ideen beziehen sich auf Interventionen am Kienberg, an den neuen Kienbergterrassen und im IGA-Campus. Mit Eröffnung der IGA wird Kunst und Kultur im gesamten IGA-Gelände verankert sein.       

Dahlienblüte in den Gärten der Welt: Der Berliner Künstler Georg Klein hat sechs Bäume im Umkreis der „Tälchenbrücke“ gepflanzt, die über Interaktion mit Gästen zum Klingen gebracht werden. Dabei lösen Passanten auf der Brücke variierende Klangfolgen mit Naturtönen und Kunstklängen aus, wenn sie dort installierte Lichtschranken durchschreiten. Die Rostbrücke – ein echtes Monster und übler Fremdkörper in schöner grüner Landschaft – verbindet den als Marzahner Ausguck bekannten Hügel in den Gärten der Welt mit dem Kienberg.

Inzwischen stehen auch die Eintrittspreise für die IGA (13. April bis 15. Oktober 2017) fest: 20,- € für die Tageskarte incl. Benutzung der Seilbahn.

IGA Berlin 2017 GmbH, www.iga-berlin-2017.de - Twitter.com/IGABerlin2017                                                                                                                      

Ein Beitrag mit Fotos für ReiseTravel von Günter Knackfuß. Freier Journalist.

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